Freiwillige Feuerwehr Hötzum
Die Fahnenchronik
Nach den Gemeindewettkämpfen am 05.06.1993 machte Kamerad Christian Arnold den Vorschlag, für das 125-jährige Jubiläum der Wehr im Jahre 1999 eine Traditionsfahne auf Spendenbasis zu beschaffen. Jörg Meyerhof sagte zu, einen alten Helm zur "Sammelbüchse" umzuarbeiten, Dennis Mura wollte ihn lackieren und Helmut Ahlfänger wollte ihn beschriften. Die Wehrangehörigen unternahmen am 12.06.1993 eine Tagesfahrt an die Weser. Jörg Meyerhof brachte den umgearbeiteten, noch nicht lackierten und beschrifteten Helm mit. Auf der Rückfahrt wurde die erste Sammlung durchgeführt, die 500,00 DM erbrachte. Ein Sparbrief über 1.000.00 DM wurde am 02.07.1993 erworben. In den Tagen nach der "Weserfahrt" wurden die Wehrmitglieder, die nicht an der Fahrt teilgenommen hatten, um einen Obolus gebeten. Zur Generalversammlung am 15.01.1994 wurden bereits 2.500,00 DM überschritten. Am 06.05.1995 zum "Tag der offenen Tür" war der Fahnenfonds, auch aufgrund der Spenden aller Hötzumer und der teilnehmenden Kameraden des "Alten Löschbezirks" auf über 3.500,00 DM angewachsen. Es wurden am 08.06.1995 13 Fahnenhersteller angeschrieben. Alle wurden ersucht, ein Angebot für einen Testentwurf abzugeben. 11 Firmen antworteten mit Angeboten zwischen 5.000,00 DM und 12.000,00 DM. Der Fahnenausschuss, bestehend aus Christian Arnold, Klaus Bandurski, Uwe Geisler und Willi Nawatzky, liess sich am 30.09.1995 beraten und entwarf die künftige Traditionsfahne der FFW Hötzum. Ortsbrandmeister Uwe Geisler machte die Traditionsfahne zur "Chefsache". Er liess die Generalversammlung, am 13.01.1996, über die Anschaffung der Fahne abstimmen. Mit deutlicher Mehrheit stimmte die Versammlung für die Anschaffung einer Fahne. Die farbigen Entwurfsskizzen wurden vorgestellt. Nach der Versammlung belief sich das Konto des Fahnenfonds auf über 5.000,00 DM. Am 12.02.1996 vergab der Fahnenausschuss den Fertigungsauftrag an die Karlsruher Fahnenfabrik. Die FFW Hötzum fuhr am 07.06.1996 drei Tage an die Mosel. Die Fahrt gefiel den Teilnehmern so gut, dass sie großzügig spendeten. Der Fahnenfond wuchs auf 7.000,00 DM an. Die Originalzeichnung beider Fahnenseiten wurde am 19.06.1996 übersandt. Am 14.11.1996 wurde die Fahne geliefert. Die Generalversammlung erteilte dem Fahnenausschuss am 11.01.1197 eine Option auf die Restzahlung für die Fahne und die Anfertigung eines Fahnenschrankes ggf. aus der Kasse zu finanzieren. Karsten Gödecke erklärte, dass er seine Tischlerei zur Verfügung stelle. Helmut Olbrich kauft das Material zu besten Konditionen und die Kameraden Frank Donat und Maic Seifert werden den Schrank bauen. Vom 04.06. bis 06.06.1999 findet das 125-jährige Jubiläum mit FAHNENWEIHE statt. Der Fahnenausschuss dankt allen für ihre großzügige Spenden. Es ist unglaublich, dass in weniger als vier Jahren die Fahne, zum allergrößten Teil aus Spenden, finanziert werden konnte. Als Sponsoren sollen Klaus Bandurski, Hans-Joachim Curland und Jörg Danell namentlich genannt werden, ohne deren Hilfe das Ziel nicht so schnell erreicht worden wäre.
Die neue Feuerwehrfahne   Größe der Fahne: ca. 120 x 120 cm, wobei an drei Seiten noch zusätzlich 5 cm lange hochvergoldete Fransen hinzukommen. Vorderseite: Diese Seite zeigt auf bestem weinroten Fahnenbrillantsamt das Motiv Ortswappen mit Helm und gekreuzten Beil, den Text, das Gründungsdatum und in den vier Ecken ausgesuchte Flammen rot - gelb züngelnd.
Rückseite: Diese Seite zeigt auf mittlerem blauen Fahnenbrillantsamt das Motiv Florian wie ausgesucht mit Kirche umgeben von Büschen, Bäumen usw. Hier wird der Traditionsspruch eingestickt, in den Ecken befinden sich ornamentale Verzierungen.